Orbis Cisterciensis

31. Oktober 2011 in Zisterzienserstudien

Jens Rüffer: Orbis Cisterciensis

Die zentrale Frage dieser Arbeit lautet: Wie stellten die Zisterzienser in einem konkreten historischen Umfeld ihren moralisch-religiösen Anspruch als Reformmönche – im konfliktreichen Verhältnis von Innovation und Tradition – äußerlich dar? Sie wird an vier Themen des Alltags behandelt: Essen, Trinken, Kleidung und Zeichensprache als eine Form nonverbaler Kommunikation; Aelred von Rievaulx‚ Konzept von Liebe und Freundschaft und seine Lehre von den affectus; die ästhetischen Implikationen von Jenseitsvorstellungen und Sterberitus im Kloster; die Architektur. Zeitlich konzentriert sich die Arbeit auf das 12. Jahrhundert, den geographischen Schwerpunkt bildet England.

»Der Autor hat für diese profunde Arbeit zahlreiche Quellen zuverlässig ausgewertet und daraus die Konturen einer spezifischen ästhetischen Kultur, die für einen kurzen historischen Zeitraum eine ungeheure Dynamik besaß, eindrucksvoll herausgearbeitet.« (Erbe und Auftrag. Benediktinische Monatsschrift, Heft 1/2000)

Jens Rüffer: Orbis Cisterciensis: Zur Geschichte der monastischen ästhetischen Kultur im Mittelalter. (Studien zur Geschichte, Kunst und Kultur der Zisterzienser Bd. 6). Berlin: Lukas-Verlag, 1999. – 507 Seiten, 110 Abbildungen. Broschur. ISBN 978-3-931836-21-4

Erhältlich direkt beim Lukas-Verlag (auch als e-book) oder im Buchhandel.

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