Sehnsucht nach Jerusalem

1. Dezember 2011 in Klöster

Sehnsucht nach Jerusalem

Sehnsucht nach Jerusalem. Wege zum Heiligen Grab.

Das 1287 in der Prignitz gegründete Zisterzienserinnenkloster und heutige evan­gelische Damenstift Kloster Stift zum Heiligengrabe trägt seit Beginn des 14. Jahrhunderts seinen Namen. Bis heute ist nicht endgültig geklärt, wie es an diesem Ort zu einer Heiliggrabanlage kam. Die erste Ausstellung des Interkonfessionellen Museums im Kloster Stift zum Heiligengrabe, die in Kooperation mit dem Museum Europäischer Kulturen der Staatlichen Museen zu Berlin im Rahmen des Föderalen Programms der Stiftung Preußischer Kulturbesitz entstand, versucht daher aufzuzeigen, welche Bedeutungen »Heilige Gräber« in der Kunst- und Religionsgeschichte haben und hatten. Es werden sowohl das Urbild in Jerusalem, die Grabeskirche, und seine europäischen Nachbauten als auch die Passionsliturgie und die damit verbundenen christlichen Symbole bis hin zu den großen Theatra Sacra (Neuzelle) vorgestellt. Der Begleitband zur gleichnamigen Ausstellung vertieft in zahlreichen gut verständlichen Beiträgen die unterschiedlichen Aspekte. Kunsthistoriker, Architekten, Theologen und Religionswissenschaftler erläutern die Hintergründe und Kontexte der Heiliggrabtraditionen auf der Basis aktueller Forschungen.

Ursula Röper (Hg.): Sehnsucht nach Jerusalem: Wege zum Heiligen Grab. Begleitband zur Ausstellung im Kloster Stift zum Heiligengrabe in Kooperation mit dem Museum Europäischer Kulturen der Staatlichen Museen zu Berlin (Kultur- und Museumsstandort Heiligengrabe ; [Bd. 2). – Berlin: Lukas-Verlag, 2009. – ISBN 978-3-86732-057-3

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